Das beste, unverzichtbare Fahrradzubehör: Deine Checkliste für den Einstieg

Bei so viel Auswahl kann der Kauf des richtigen Fahrradzubehörs einschüchternd wirken, wenn du gerade erst anfängst. Wir machen dir den Einstieg leicht, indem wir über „Must-haves“, „Nice-to-haves“ und Teile sprechen, die du später nachkaufen kannst.

Fahrradzubehör ist genauso wichtig wie dein Fahrrad

Wenn du neu im Radsport bist, wirst du vielleicht schockiert sein, wie viel Fahrradzubehör es gibt und wie schnell sich die Kosten dafür summieren können. Tatsächlich ist es nicht schwer, mehr für Zubehörteile auszugeben als für dein Fahrrad.

Außerdem gibt es kein ideales Set-up für jeden Fahrer. Die Kombination von Teilen und Zubehör, die deinen Fahrspaß – und die Lebensdauer deines Fahrrads – maximiert, hängt von deinen spezifischen Bedürfnissen, persönlichen Vorlieben, Fahrgewohnheiten usw. ab.

Wenn du gerade erst mit dem Radfahren anfängst, soll dir dieser Artikel dabei helfen, den Überblick zu behalten und schnell zu entscheiden, welches Zubehör du brauchst. Wie das geht? Ich gehe kurz auf die Grundlagen ein, nenne beliebte Beispiele und streue ein paar meiner eigenen Erfahrungen ein, um dir einen persönlichen Einblick zu geben.

Beginnen wir damit, die wichtigsten Fahrradzubehörteile in Kategorien einzuteilen.

Fahrradzubehör für Sicherheit und Schutz

Helm

Neben dem Fahrrad selbst ist der Helm das einzige Ausrüstungsstück, auf das du auf keinen Fall verzichten solltest. 

Unterm Strich: Wenn du in die Pedale trittst, solltest du einen Helm auf deinem Kopf haben. Andernfalls gehst du ein unnötiges Risiko für deine Gesundheit und vielleicht sogar für dein Leben ein.

Es gibt buchstäblich Hunderte von Helmen, von denen die meisten zwischen 50 und 150 Euro kosten, aber du kannst natürlich auch viel mehr ausgeben. Bedenke, dass ein höherer Preis nicht unbedingt bedeutet, dass du einen besseren Schutz bekommst, obwohl teurere Modelle oft leichter und besser belüftet sind.

Rennradhelme sind häufig die leichtesten und aerodynamischsten Modelle, während Mountainbike-Helme eine größere Kopfabdeckung und Sonnenblenden bieten, um die aufrechtere Fahrposition zu unterstützen.

Augenschutz 

Genau wie dein Gehirn hast du auch nur ein Paar Augen. Und während du deine Fahrt genießt, wirst du schnell feststellen, wie viel Dreck in deine Augen gelangen will.

Es gibt viele Brillen von Premiummarken, die für Radfahrer vermarktet werden, aber wenn du dazu neigst, deine Sonnenbrille schnell zu verlieren oder zu zerbrechen (so wie ich), habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine billige Brille gut funktioniert.

Pro-Tipp: Vergewissere dich, dass die Gläser 99 % bis 100 % der UVA- und UVB-Strahlung abblocken, die deine Augen dauerhaft schädigen können, wenn sie nicht kontrolliert werden.

Lichter 

Egal, ob du nachts fährst, tagsüber häufig lange Strecken mit dem Fahrrad zurücklegst oder einfach nur deine Sichtbarkeit erhöhen willst, wenn du mit dem Rad unterwegs bist, sind Fahrrad Lichter (Vorder- und Rücklichter) ratsam. Für einen optimalen Halt empfehle ich die universale Fahrradhalterung von Velmia.

Wie bei vielen anderen Fahrradzubehörteilen sind auch bei der Beleuchtung dem Himmel keine Grenzen gesetzt. Aber sprenge dein Budget nicht gleich zu Beginn, denn du kannst jederzeit aufrüsten (mehr Geld ausgeben), wenn du Fortschritte machst und länger haltende Batterien oder hellere Lampen brauchst.

Bis dahin solltest du mit preisgünstigeren Optionen für den Anfang auskommen und deine Sicherheit bei Tag und Nacht maximieren.

Fahrradklingel

Du willst beim Radfahren nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden, was besonders wichtig ist, wenn du Fußgänger oder andere Radfahrer überholst.

Eine der beliebtesten Methoden, andere zu warnen, ist eine Klingel wie 

Fahrradschloss 

Egal, ob du dein Fahrrad in der Garage, im Keller, in einem Schuppen oder an einem Straßenschild auf dem Gehweg aufbewahrst, Tatsache ist, dass keine Option 100% sicher ist. Mit anderen Worten: Wenn jemand dein Fahrrad unbedingt haben will und genügend Zeit hat, kann man ihn nicht davon abhalten.

Wenn du häufig in städtischen Gebieten unterwegs bist oder dein Fahrrad draußen abstellst (hoffentlich überdacht), wenn du es nicht benutzt, solltest du es trotzdem abschließen. Die gebräuchlichsten Schlösser sind Kabelschlösser, Kettenschlösser und Bügelschlösser, von der geringsten bis zur höchsten Sicherheit.

Ja, du kannst ein hübsches Sümmchen für ein Schloss ausgeben. Aber bedenke, dass es dein Fahrrad schützen soll, was wahrscheinlich eine noch größere Investition ist. Außerdem sind Fahrradschlösser eine langfristige Anschaffung, vor allem, wenn sie nur selten benutzt werden.

Notfall- und Wartungsbedarf für dein Fahrrad

Du bist vielleicht nur ein paar Kilometer von zu Hause entfernt, wenn etwas schiefgeht, aber es könnte genauso gut auf der anderen Seite des Planeten sein, wenn du nicht das Nötigste dabei hast.

Halte dich bereit, um platte Reifen zu reparieren

Du brauchst Werkzeug, um deinen Schlauch zu wechseln, falls du eine Reifenpanne hast, was garantiert irgendwann passieren wird.

Dazu gehören ein paar Reifenheber, ein Ersatzschlauch oder ein Flickzeug und eine tragbare Pumpe oder ein anderes Gerät, mit dem du den Schlauch und den Reifen wieder aufpumpen kannst.

Wenn du nicht vorhast, das alles in einer Trikottasche oder einem großen Trinkrucksack zu transportieren (dazu gleich mehr), brauchst du außerdem eine Satteltasche. Auch ein Multitool ist immer eine gute Idee, denn damit hast du schnell Zugriff auf häufig benutzte Fahrradwerkzeuge in einem kompakten Paket.

Halte dein Fahrrad in Schuss

Auch wenn sich Löcher in den Schläuchen nicht immer vermeiden lassen, kannst du einer Panne vorbeugen, indem du ein paar wichtige Dinge besorgst, die dazu beitragen, dass dein Fahrrad optimal funktioniert.

Der Antrieb deines Fahrrads (die beweglichen Teile wie Kette, Kettenblätter, hintere Kassette usw.) ist das wichtigste System. Und damit es immer in Topform ist, musst du es regelmäßig mit Kettenöl schmieren.

Es gibt Dutzende von verschiedenen Ölen, die in unterschiedlichste Preiskategorien einzuteilen sind. 

Du musst auch regelmäßig den ganzen Schmutz und andere Verschmutzungen entfernen, die sich im Antriebsstrang ansammeln können. Es gibt viele spezielle Reinigungsmittel, aber milde Seife, Wasser und ein weiches Tuch sollten für den Anfang ausreichen.

Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass eine kleine, rechteckige Bürste mit steifen Borsten wahre Wunder bewirkt, ohne dass du dafür viel Kraft aufwenden musst. 

Auch der Entfetter von WD-40 hat mir über die Jahre viel Zeit und Energie gespart.

Komfort und Kleidung für Radfahrer

Shorts, Hemden und Handschuhe 

Von all den hier aufgelisteten „Essentials“ für den Radsport sind Shorts, Shirts und Handschuhe vielleicht die am wenigsten obligatorischen. Mit anderen Worten: Du brauchst sie definitiv nicht, um in der Stadt in die Pedale zu treten.

Dennoch können diese Kleidungsstücke deinen Komfort deutlich erhöhen und dir dabei helfen, länger, weiter und schneller zu radeln. Und wenn du lange genug Rad fährst, werden sie zu einem Must-Have.

Handschuhe zum Beispiel sind an den Stellen gepolstert, die häufig mit dem Lenker in Berührung kommen. Shorts sind mit einem Sitzpolster ausgestattet, das den Druck auf deine Sitzknochen deutlich reduziert, und Trikots bestehen aus feuchtigkeitsableitenden Materialien, die dich trocken und luftig halten.

Auch hier gilt: Die Auswahl ist grenzenlos und die richtige Wahl hängt fast ausschließlich von den persönlichen Vorlieben ab. Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen Shorts (vor allem den Trägerhosen) und Handschuhen sowie den Trikots gute Erfahrungen gemacht.

Das Fazit, wenn es um unverzichtbares Radfahrzubehör geht

Es braucht ein bisschen Planung (ganz zu schweigen von Versuch und Irrtum), aber wenn du erst einmal eine Grundausstattung an Zubehör hast, die deinen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht, wirst du deinen Spaß am Radfahren maximieren.

Von da an sind dir keine Grenzen mehr gesetzt. Du kannst Tausende für zusätzliches Zubehör und Teile wie Schuhe, Computer, Smartphone-Apps, Reifen, Räder, Lenkerband, Bekleidung (Trikots, Hosen, Socken, Mützen, Handschuhe, Schuhe, Regen- und Windjacken usw.), Pedale, Sitze, E-Bike-Kits, Reparaturständer, Gepäckträger ausgeben – was immer du willst, du kannst es mit Sicherheit austauschen.

Um dir einen guten Start zu ermöglichen, findest du hier eine Übersicht über alles, was wir besprochen haben:

  1. Must-Haves: Helme
  2. Nice-to-Haves: Kleidung (Shorts, Handschuhe, Trikots), Augenschutz, Warngeräte (Klingeln), Pannenset (Pumpe, Schlauch, Reifenheber), Wasserflaschen / Flaschenhalter, Wartungszubehör (Kettenöl, Bürsten), Sonnenschutz
  3. Kann warten: Lichter, Schlösser, Trinkrucksack

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